Der Neid auf die Möglichkeit des Seinkönnens
Ich beneidete deine Einsamkeit, in der du dich verschmolzen fühltest,
ich beneidete deine Haltung, weil sie aus deinem Wesen herausschwamm.
Dein Zögern, ein wenig verlegen, beneidete ich,
deine Worte, manchmal schelmisch,
dein leicht hastiges, auch etwas aufgeregtes Lächeln beneidete ich.
Ich beneidete deine unnahbare Schönheit, weil sie niemals meine sein wird.
Ich beneidete alle, weil sie deine sein könnten oder du ihre!
Ich beneide das Leben, in dem ich nichts von all diesem zu beneiden bräuchte,
du meine und ich deiner wären!
„Es war ein wahres Gefühlserlebnis… Das war kräftig, es erweckt einen aus seinem trägen Alltagsleben. Es belebt einen nicht nur neu, sondern veranlasst einen zugleich dazu, eine Bilanz des aktuellen Lebens zu ziehen – über das, was man täglich tut und lässt. Nach dieser kurzen Zeitspanne habe ich gespürt, dass ich produktiver wurde; meine Texte begannen sich schneller und bedeutungsvoller zu formen.
‚Liebe!‘ Selbst wenn sie von kurzer Dauer ist oder nicht einmal so greifbar, dass man ihr den Namen ‚Liebe‘ geben könnte, verleiht sie dem Lebenswillen des Menschen neue Kraft. Selbst wenn sie unnahbar ist: Es ist schön, einen Gefühlszustand zu erleben, der wie der Geschmack eines feinen Weines zum Probieren noch eine Weile auf dem Gaumen verweilt.“
Super!