Die Liebeüim alter
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Nicht die Liebe wird anders, sondern wir!

In unseren 20ern und 30ern hatten wir – wenn man nicht gerade besonders viel Pech hatte – wohl öfter Situationen, in denen wir sagen konnten: „Was für eine schöne Beziehung, was für eine Liebe – gut, dass ich das erlebt habe.“ Oder eben: „Alles war so schön, jetzt bin ich todunglücklich. Hätte sie oder er mich doch bloß nicht verlassen.“

Und irgendwann kam dann trotzdem der Gedanke: „Na ja, da kann man nichts machen. Jetzt schauen wir mal, wer da draußen noch so ist.“

Mit den Jahren altern aber auch diese Vorstellungen und Herangehensweisen mit uns. Die Menschen „da draußen“ werden nicht nur weniger, sondern auch anders. Und diejenigen, bei denen wir uns früher eine kurze oder lange Beziehung hätten vorstellen können, werden irgendwann so selten und kostbar, dass man sie beinahe beim Juwelier suchen müsste. 🙂

Ich habe jedenfalls die Suche nach der idealen Beziehung aufgegeben. Ich wüsste inzwischen auch gar nicht mehr so genau, was eine „ideale Beziehung“ eigentlich sein soll.

Mir erscheint es sinnvoller, eine Beziehung mit einem guten Menschen zu suchen – natürlich mit jemandem, bei dem man das Gefühl hat, dass man sich gegenseitig zumindest in einigen wichtigen Erwartungen und Bedürfnissen entgegenkommen kann.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr meine Gedanken mit ein paar Sätzen kommentieren würdet. Bitte keine textlosen Emojis!“

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