Die Lust
Die Lust…
Nein, nein, nicht die Lust!
Sondern, die Lust, von der ich erzählen möchte, ist die Lust auf Freundschaft, auf Essen, Kochen, Lesen, Schreiben, Fernsehen, Unterhalten, Quatschen, Spaßen, Autofahren, Motorradfahren, Tauchen, Wandern, Schifahren, Schlittenfahren, Rauchen, Philosophieren, Meditieren, Denken, Lieben, Sex haben bis Morgengrauen, oder wenn unbedingt sein soll, Saufen bis zur leeren Flasche also einfach aufs Leben.
„Ich habe keine Lust“ oder „Ich habe Lust auf …….“ – das sind zwei Sätze, die wir ständig gebrauchen. Warum haben wir die Lust manchmal und manchmal nicht? Was sind die Gründe dafür? Meistens gibt es einen bestimmten Grund, manchmal nicht.
Manchmal wacht man mit einer schlechten Laune auf, die sofort vom Bewusstsein angenommen und weitergeführt wird. Was meistens einen sehr schlechten Tag bedeuten könnte. Jene mit einem bestimmten Grund wären eigentlich leichter zu lösen, weil wir ihn kennen und etwas dagegen unternehmen können. Die schlimmsten Fälle sind die, die das Bewusstsein aufgreift und nach seinen Interessen verarbeitet. Wie ein Computerprozessor, der Inputs in eigener Logik analysiert, weiterverarbeitet und Resultate ausgibt. Diese wiederholen sich bis ins Unendliche, oder bis es denen, ohne Laune, besser geht. Ein solcher Zustand kann sich über Tage ziehen.
Können wir dagegen etwas tun? Natürlich. Dafür ist dieser Text ja geschrieben. In so einem Fall müssen wir unser Gehirn mit Dingen bombardieren, auf die wir Lust hätten. Begleitet von schöner Musik, mit einer Tasse Kaffee oder 1000 Schritten vor dem Frühstück. Oder doch etwas anderes. Hauptsache, man macht dem Gehirn bewusst, dass es nicht die einzige Lösungsinstanz für Probleme ist! Wir sind auch da. Klingt widersprüchlich, nicht wahr? Ja, das ist es!
Gemeint ist hier: wenn wir die Lust für den Tag verloren haben, “sollten” wir einfach nicht aufhören zu versuchen, sie zurückzubekommen. Manchmal sind es auch kleinere Kümmernisse, die leicht zu beheben wären, aber dennoch stark nachwirken. Beispiele? Eine Woche ohne Auto wegen eines Ersatzteils. Zeit ohne Freund, weil die beste Freundin jetzt seine neue Freundin ist. Chorproben wochenlang sausen lassen wegen einer Erkältung. Usw.
Und dann gibt es die wirklich schwerwiegenden Probleme aller Art. Jemanden verlieren, ein Körperglied nicht mehr haben, bei einer Naturkatastrophe alles verlieren, Krieg im Inneren oder im Ausland, 100% Inflation im Land, oder eine Scheidung in der Ehe. Alle Probleme, die ich versucht habe zu schildern, haben verschiedenste Auswirkungen auf den Menschen.
Bevor ich weiter erzähle, möchte ich über die Ehescheidungen, die in unserem Jahrhundert sehr verbreitet sind, einiges sagen. „Auch wenn man geschieden ist, wenn eine Familie auseinander gegangen ist, muss man in kürzest möglicher Zeit versuchen, wieder den Frieden zu finden. Besonders wenn Kinder da sind. Wenn die Exfrau oder der Exmann oder doch Ex-Freundinnen oder Ex-Freunde keine armseligen, unanständigen Personen mit keinem Verstand sind, hast du dann die Möglichkeit, den Frieden wieder aufzubauen. Schenke dem Universum was Gutes, du bekommst bestimmt mehr zurück.“ Wahrscheinlich wird’s nicht klappen, mach’s nicht, du hast es versucht!
Was bei jedem Problem klar ist: Es gibt eine Heilungszeit, der man nicht ausweichen kann. Das gilt für den kleinsten Kummer bis hin zu den größten, zuvor geschilderten Problemen. Wer einem solchen Menschen helfen will, dem raten wir wohl: „Sei stark!“, „Die Zeit ist das beste Mittel“, „Habe Geduld!“. Ganz richtig! Aber wie? Das kann keiner genau sagen.
Obwohl diese richtigen Anweisungen sehr schwierig einzuhalten sind, müssen wir uns doch dafür Mühe geben. Die verlorene Lust muss man immer wieder zurückrufen. Die Geschehnisse können wir vergessen, doch sollten wir sie nicht. Sicher ist, dass wir uns Mühe und Zeit für mentale Erholung geben müssen. Die Zeit ist das Wichtigste, um die Stimmung wiederherzustellen und sich seelisch zu heilen. Die staatlichen und sozialen Unterstützungen sollen natürlich nicht vergessen werden. Sie haben enorm vielfältige Hilfsmöglichkeiten, wenn nötig.
Wir lassen das Thema Lustlosigkeit hier hinter uns und wenden uns mit voller Leidenschaft der alltäglichen, frohen Lebenslust zu! Was sollten wir machen, mit unserer besten Laune vom Morgen bis in die Nacht? Ganz einfach: alles, was uns glücklich macht. Wir müssen nichts verpassen, was uns die kleinste Freude machen würde. Auch bei der Arbeit und in der Schule.
Hörst du einen guten Witz, merk ihn dir und lern ihn auswendig. Es wird ein guter Moment kommen, in dem du ihn erzählen kannst. Trau dich zu flirten, wenn Interesse da ist. Achte nur auf die Grenzen des anderen. Du bekommst einen Gruß, nimm ihn an! Denk immer daran: Wie viele Grüße, so viele Lächeln. Das tut gut.
Geh wandern, genieße Luft und Natur. Nimm deinen Hund mit, falls du einen hast, und erlebe alles Schöne mit ihm zusammen. Lüge nie, damit du später nichts beschwören musst. Denn jede Lüge zieht weitere nach sich, die mit der Zeit zu einer echten Last auf deinen Schultern werden. Das macht dich unglücklich.
Küsse deine/n Partner/in, deine Kinder, deine Eltern so oft du kannst. Ein Kuss steht für 100 Lächeln – und wenn du verliebt bist, für 1000. Habe Sex, so oft wie möglich, falls du die Möglichkeit hast, schiebe nie auf morgen. Wenn du die Möglichkeit nicht hast, warte auf den nächsten Text…
Noch ein Check für den guten Tag. Sei glücklich, lass es dir durch negative Energien, blöde und unsinnige Gespräche oder Verhaltensweisen niemals wegnehmen. Schütze dich vor arroganten, respektlosen, unanständigen, unverschämten, akut mental-reha-bedürftigen schädlichen Menschen. Lass sie unverzüglich von deinem Leben verschwinden. „Für immer“. Sie saugen dir nur deine Güte ab.
Lerne die Menschen um dich herum genau kennen. Wähle die passenden aus und befreunde sie. Neue Freunde braucht man immer – in jedem Alter. Schreib Briefe, Geschichten oder was auch immer. Versuche, deine Gefühle in Worte zu fassen. Du wirst überrascht sein, welchen Schatz du in dir trägst. Schreiben zieht weiteres Schreiben nach sich. Das macht nicht nur Spaß, sondern gibt auch mehr Motivation, weiterzuleben.
Trinke immer mäßig, ab und zu vielleicht mehr. Lass dich nicht von ihm führen. Besuche das Kino, Theater, Konzerte. Wir leben in einem Land Mozarts und vieler weiterer großer Künstler und Musiker. Dieses Erbe sollte man erleben, auch außerhalb der Großstädte.
Also, das einzige Ziel des Menschen muss das Glücklichsein sein. Ich wünsche und hoffe für jeden genügend Kraft, diesen strebenden Weg zu bewältigen. Ich bin froh, dass ich einige meiner Gedanken über die Lust des Lebens erzählen konnte…
Bis auf die andere ….